EUROPA TROTZ STORNIERUNGEN WEITER POPULÄR FÜR US-REISENDE
Trotz der letzten Vorfälle und Reisewarnungen bleiben London und Paris für US-Amerikaner weiterhin die beliebtesten Reiseziele Europas. „Beide Metropolen stehen nach wie vor auf der Liste der Top-Ziele“, fasst Daniel Durazo, Kommunikationsleiter des Reisversicherers Allianz Global Assistance USA, eine aktuelle interne Analyse zusammen. Allerdings zeigten die Berichte auch, dass die Menschen verstärkt nach Reiserücktrittsversicherungen und anderen Policen suchen, um sich für den Fall der Fälle abzusichern. Die ebenfalls häufig versicherten Aufenthalte von US-Bürgern führen nach Rom, Athen, Barcelona, Dublin, Amsterdam, Madrid, und Venedig. Für Deutschland nennt die Allianz Frankfurt.

LUFTHANSA IST BESTE AIRLINE EUROPAS
Lufthansa ist zur „Best Airline in Europe“ gewählt worden. Der Preis wurde gestern auf der Paris Air Show in Le Bourget verliehen. Das auf Luftfahrt spezialisierte Marktforschungsinstitut Skytrax hatte zuvor weltweit rund 18 Millionen Passagiere aus über 160 Ländern befragt. Dabei wurden die Angebote an Bord sowie die Services der Fluggesellschaften an den Flughäfen bewertet. Lufthansa wurde zudem mit dem Award „Best First Class Lounge Dining“ ausgezeichnet. Carsten Spohr, Vorstandsvorsitzender der Lufthansa sieht die Auszeichnung „als ein Beleg dafür, dass Kunden Qualität schätzen“. Gleichzeitig würdigte Spohr in seiner Rede die Leistung der Mitarbeiter.

 

Spanien: Große Brandgefahr wegen Hitzewelle
 
 Das Auswärtige Amt nimmt den verheerenden Waldbrand in Portugal zum Anlass, auch Reisende im Nachbarland Spanien auf eine erhöhte Waldbrandgefahr hinzuweisen. Aufgrund der aktuellen Hitzewelle sei die Gefahr von Flächen- und Waldbränden enorm angestiegen, heißt es im aktuellen Reisehinweis. In vielen Landesteilen sei die Waldbrandgefahr extrem hoch. Reisenden wird geraten, auf entsprechende Meldungen in den Medien und gegebenenfalls auf Hinweise der lokalen Behörden zu achten. Laut Medienberichten warnen auch die mallorquinischen Behörden vor der Waldbrandgefahr und rufen zur Achtsamkeit auf. Erst gestern war in der Gemeinde Marratxí auf Mallorca ein kleineres Buschfeuer ausgerochen, dass aber schnell gelöscht werden

 

Mit Lufthansa täglich nach Miami  

Lufthansa fliegt Ihre Kunden im Sommer 2017 täglich nonstop im größten Passagierflugzeug der Welt, dem Airbus A380, von Frankfurt in den „Sunshine State“ Florida. Mit an Bord: Die modernsten und komfortabelsten Serviceklassen, die Lufthansa ihren Passagieren zu bieten hat. Ab 14. Oktober 2017 ergänzt eine zusätzliche Verbindung ab München das Lufthansa Flugangebot nach Miami.

 

Lifestyle

 

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Entfliehen Sie dem grauen Alltag und tauchen Sie mit TUI in unvergessliche Urlaubsmomente ein: Diese außergewöhnliche Metropole im Sunshine State fasziniert mit kilometerlangen Traumstränden und atemberaubender Skyline. Ob am Ocean Drive oder im Art-Déco Distrikt, hier finden Sie den perfekten Cocktail aus Ausgelassenheit und purer Lebenslust. Ein erstklassiges Angebot aus Flügen, Hotels und Ausflügen wartet auf Sie

 

Neue Attraktion: Frost Museum of Science


Mit der Eröffnung des Phillip and Patricia Frost Museum of Science am 8. Mai 2017 ist Miami um weiteres Highlight reicher. Das Museum ist eine der weltweit einzigartigen hochaktuellen Einrichtungen mit sowohl einem Planetarium als auch einem Aquarium. Auch die Lage ist einzigartig - mit Blick über die Biscayne Bay und umgeben von der glanzvollen Skyline von Downtown Miami

 

Miami Spa Month - zum Verwöhnen schön!

 

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Der 'Miami Spa Month' zieht sich tatsächlich über 2 Monate hin: Juli und August sind als 'Verwöhn'-Monate auserkoren und das schon seit 7 Jahren. Tolle Spas, die zu den 'Best Spas in America' zählen, locken selbst den anspruchsvollsten Spa-Kenner mit unwiderstehlichen Angeboten. Rundum Verwöhnung und Entspannung zu unglaublichen Preisen schon ab USD 99.

 

 

Miami - Hotel Specials und mehr...

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Wer kommt nicht gerne in den Genuss von ganz speziellen Einsparungen? Deshalb sollte man sich die tollen Angebote von Hotels, Restaurants, Geschäften und Sehenswürdigkeiten in und um Miami nicht entgehen lassen! Hier kommen Schnäppchenjäger voll auf ihre Kosten. Nachschauen lohnt sich auf alle Fälle

Best of Florida: Einkaufszentren

Zweifellos steht auf der Urlaubsliste eines jeden Florida-Touristen ein Besuch in einem amerikanischen Einkaufszentrum – der so genannten "Mall". Ob ein paar trendige Jeans, ein neues Sportoutfit oder die angesagteste Digitalkamera – in Floridas Malls ist für jeden Urlauber etwas dabei.

 Einen Bummel durch eine Einkaufspassage am Hafen von Miami oder ein ausgiebiger Shoppingtag in einer Outlet-Mall am Stadtrand von Orlando - egal, wo Sie Ihren Urlaub verbringen: Es gibt sicher auch ein Shoppingparadies in Ihrer Nähe. Florida Sun hat für Sie die beliebtesten, größten und schönsten Einkaufszentren im Sonnenstaat zusammengestellt, denn eines ist sicher: Zu einem Urlaub in Florida gehört eine ausgiebige Shopping-Tour einfach dazu.

 

einer Erfahrung nach fliegt man von Deutschland aus besonders günstig von Frankfurt (FRA) oder Düsseldorf (DUS) in die USA. Generell gilt: Ab sechs Monaten vor der geplanten Abreise sollten die ersten Preise verglichen werden; eine Querrecherche ist dabei immer empfehlenswert. Wer einigermaßen flexibel ist, sollte verschiedene Kombinationen aus deutschen und grenznahen Abflugs- und internationalen Ankunftsflughäfen in Verbindung mit verschiedenen Reisedaten ausprobieren – das kann mehrere hundert Euro Preisdifferenz ausmachen. Gute Vergleichsportale wie kayak.com bieten Übersichtstabellen mit verschiedenen Daten und Preisen an und beziehen Flughäfen der Umgebung in die Suche ein. Sparfüchse können sich an einem Wurmflug probieren, der in manchen Fällen Steuern und Gebühren reduziert. Reisebüros für junge Menschen à la STA Travel erscheinen gerade für Studenten verlockend und mögen für Pauschaltouristen lohnend sein, die Hotel, Stadtrundfahrt, Erlebnisausflug und Vollverpflegung im Paket buchen – für die reinen Flugangebote zahlt man hier oft deutlich mehr als notwendig.

 

Gebucht werden sollte der Flug spätestens bis sechs bis acht Wochen vor dem gewünschten Reisetermin, danach steigen die Preise erfahrungsgemäß in astronomische Höhen. Meine Freundin und ich haben mit weniger als zwei Stunden Rechercheaufwand, über mehrere Wochen verteilt, einen Flug von Düsseldorf bis New York und wieder zurück für jeweils 430 Euro bekommen – ohne Wurmflug wären es über hundert Euro mehr gewesen.

 

Der Mietwagen: von U25-Tarifen und Einweggebühren

 

Weniger Spielraum gibt es beim Mietwagen – zumindest für Menschen unter 25 Jahren. Wer wie meine Freundin und ich noch jung ist, aber trotzdem mit einem Mietwagen in den USA mobil sein möchte, muss sich auf saftige Extrakosten einstellen: Vor Ort werden horrende Zusatzpauschalen erhoben, die sich auf bis zu 60 Dollar am Tag belaufen können. Deutlich günstiger fahren Menschen unter 25, wenn sie den Mietwagen bereits aus Deutschland buchen: Der auf die USA spezialisierte Reiseveranstalter FTI Touristik GmbH bietet über den Vermieter Alamo einen U25-Tarif an, in dem alle Zuschläge, Gebühren für Zusatzfahrer und eine Haftpflichtversicherung ohne Selbstbeteiligung enthalten sind; auch Alamo selbst bietet dieses Paket auf seiner Website an. Wer sich kostenlos in der GermanWho-Community anmeldet, erhält bei der Direktbuchung über Alamo sogar noch bis zu 20 Prozent Rabatt.

 

Plant ihr statt einer Rundreise eine Fahrt von A nach B, solltet ihr euch über die Einweggebühren im Klaren sein: Bei Alamo (und auch bei allen anderen Mietwagenanbietern) zahlt man, nach Meilen gestaffelt, mehrere hundert US-Dollar drauf, wenn der Mietwagen in einer anderen Stadt abgegeben wird – das führt in einem großen Land wie den USA schnell zu einer bösen Überraschung. Wer älter als 25 ist und zu den deutlich günstigeren Normalkonditionen mieten kann, sollte sich in die Newsletter von ebookers und verschiedenen Mietwagenanbietern eintragen, um über Aktionsangebote auf dem Laufenden zu sein. Die bereits empfohlenen Flugsuchmaschinen bieten auch Preisvergleiche für Mietwagen; MyDealz und Urlaubspiraten sind ebenfalls wieder einen Besuch wert. Für 480 Euro pro Person sind meine Freundin und ich drei Wochen lang mobil – vorher die aktuellen Spritpreise checken und bei Google Maps schon einmal die Route planen, erspart im Urlaub übrigens unvorhergesehene Kosten.

 

Die Unterkunft: von Privatwohnungen, Couchsurfing und Hostels

 

Wer auf den Taler schauen muss, schläft in größeren Städten in Hostels. Mehr als ein paar Tage im Mehrbettzimmer, mit einem Badezimmer für 40 Leute und ohne Schrank für die eigenen Sachen zu verbringen, ist zwar eine abenteuerliche Erfahrung, stellt für uns als Paar im ersten gemeinsamen Urlaub aber eher eine Notlösung dar. Couchsurfing ist prinzipiell immer eine gute Idee, in New York aber nahezu aussichtslos – und für uns, die unabhängig reisen wollen, auch nicht praktisch: Viele Couchsurfer fühlen sich (zu Recht) als Hotel ausgenutzt bzw. missbraucht, wenn man anfragt, ob man länger als zwei, drei Tage bleiben könne. Das Couchsurfen ist für Städteaufenthalte während des Roadtrips eingeplant, in New York kommen wir aber anders unter: in einer Privatwohnung.

 

Auf Airbnb vermieten Privatpersonen freie (WG-) Zimmer oder auch ihre ganze Wohnung, wenn sie selbst im Urlaub sind. Meine Freundin und ich haben für den zwölftägigen Aufenthalt in New York relativ problemlos ein Zimmer bekommen, für das wir jeweils 200 Euro zahlen. Das ist günstiger und komfortabler als in jedem Hostel, der kulturelle Austausch mit echten New Yorker Mitbewohnern ist gegeben und der Aufenthalt wird nicht nur zu einer Reise, sondern zu einem echten Erlebnis. Wer bei Airbnb erfolgreich sein will, sollte ein ausgefülltes Profil haben und muss sich verifizieren – das geht zum Beispiel via Facebook oder mit der Handynummer. Bei der Buchung sollte auf die Bewertungen, die Verifikation des Gastgebers und mögliche versteckte Kosten für weitere Personen oder die Endreinigung geachtet werden.

 

Die unliebsamen Kleinigkeiten: ESTA, Versicherungen und finale Vorbereitungen

 

Der Flug ist gebucht, der Mietwagen wartet und auch ein Schlafplatz ist sicher. Jetzt geht es an die unliebsamen Kleinigkeiten: Spätestens 72 Stunden vor Reiseantritt muss sich jeder Reisende über das Electronic System for Travel Authorization (ESTA) anmelden. Für Deutsche ohne kriminelle Vergangenheit und Eintrag in der Datenbank des Heimatschutzes ist der ESTA-Antrag nicht mehr als eine 14 US-Dollar teure Formalität – am besten gleich ausfüllen, um einer Überraschung vorzubeugen, denn wenn die Einreise doch verweigert wird, bleibt genügend Zeit, um menschliche Hilfe in Anspruch zu nehmen. Die Bestätigung auszudrucken bzw. die Bearbeitungsnummer zu notieren, ist sinnvoll.

 

Wer gesetzlich krankenversichert ist, kann sich im europäischen Ausland getrost Hals und Beine brechen – im internationalen Ausland ist das hingegen nicht empfehlenswert. Unbedingt abzuschließen ist deshalb eine zusätzliche Auslandskrankenversicherung, um im Ernstfall nicht auf horrenden Arztrechnungen sitzen zu bleiben. Für 6 bis 10 Euro im Jahr bieten alle gesetzlichen Krankenkassen diese Extraversicherung an, die im Fall der Fälle viel Ärger erspart. Erspart ebenfalls Ärger: eine Kopie des Reisepasses. Das klingt so lange spießig, bis man seine verbleibende Urlaubszeit im deutschen Konsulat oder in der Botschaft verbringt, um neue Dokumente zu bekommen. Eine Kreditkarte samt PIN-Nummer ist in den USA unerlässlich, ein US-Adapter für elektronische Geräte ebenfalls. Wer einen Mietwagen gebucht hat, sollte die Bestätigung samt Abholgutschein einpacken; ein Ausdruck der Rückflugbestätigung hat sich trotz E-Ticket sowohl bei den deutschen als auch bei den amerikanischen Behörden als hilfreich erwiesen. Wer es bis hierhin geschafft hat, hat viele potenzielle Hürden schon vor dem Urlaub aus dem Weg geräumt. Jetzt gilt es nur noch, die Adressliste für Postkarten auf Vordermann zu bringen, die Koffer zu packen, die Akkus zu laden und passende Ladekabel einzupacken, die Roaming-Funktion am Handy zu deaktivieren, den Herd auszuschalten und den Müll hinauszutragen, bevor es losgehen kann. Wir für unseren Teil haben es bis hierhin geschafft – wobei wir uns beim Herd gerade gar nicht mehr so sicher sind …

 

Rentner in Florida                          

 

»Alt werden lässt sich nicht verhindern«, sagte einst ein kluger Kopf, »aber es muss nicht bei schlechtem Wetter geschehen.« Natürlich gibt es sie noch, diese ewigen Klischees, Florida sei das Rentnerparadies schlechthin. Gern vorgetragein übrigens mit leicht abfälligem Ton. Stimmen tut es längst nicht mehr. Und sowieso: Was kann schon falsch sein an einem Paradies? Woher dieser ewige Jugendwahn? Älter werden wir schließlich alle. Und die, die heute in Florida ihren Lebensabend verbringen, gehören längst nicht mehr zur »Generation Schaukelstuhl«. Das sind aktive, lebenslustige Menschen, denen ein paar mehr Falten nichts ausmachen und die es sich ansonsten gut gehen lassen. Sehr gut sogar: Der Sonnenstaat hat längst erkannt, wie stark die Senioren die heimische Wirtschaft ankurbeln. Die ausgezahlten Pensionen fließen von den konsumfreudigen Senioren direkt wieder in den Wirtschaftskreislauf zurück. Die Gruppe der Rentner trägt zu einem Drittel des hiesigen Immobilienhandels bei. Und beim Porsche-Dealer in Sarasota oder Boca Raton sind es vor allem Kunden mit grauen Schläfen, die für Umsätze sorgen.

Fröhliche Oldies aus dem Mittleren Westen genießen ihren Lebensabend vor allem in der Gegend von Tampa und Fort Myers, die Großstädter fühlen sich besonders in Fort Lauderdale und Miami wohl. Wer gut betucht ist, lässt sich in Palm Beach oder Naples nieder. Und die ganz Cleveren machen es wie viele ihrer Altersgenossen aus Europa: nur während der Wintermonate kommen – und den Rest des Jahres daheim genießen. Warum über zwei Millionen Rentner im Sonnenstaat leben, liegt auf der Hand. Wer hat nicht schon an grauen Herbsttagen oder beim morgendlichen Freikratzen der Windschutzscheibe davon geträumt, in den sonnigen Süden zu ziehen und all dies hinter sich zu lassen? Während des Berufslebens ist das nicht so einfach, aber nach der Pensionierung pfeifen viele auf Kälte und Schneeregen.

Die meisten kaufen sich »nur« einen Zweitwohnsitz zum jährlichen Überwintern. Diese Gruppe wird gerne als Snowbirds bezeichnet, weil sie wie die Zugvögel vor der Kälte flüchten. Andere ziehen komplett um und lassen sich dauerhaft in der Sonne nieder. Dass sich viele für Florida entscheiden, liegt am Image des Staates als Urlaubsparadies, es hat aber auch finanzielle Gründe: In Florida sind die Steuern relativ niedrig und Immobilien deutlich billiger als etwa im sonnigen Kalifornien. Außerdem kann man sich in Florida unter Gleichgesinnten niederlassen: Viele Wohngegenden sind ganz auf die Bedürfnisse von Senioren eingerichtet. Es gibt komplette Siedlungen, wo nur einziehen darf, wer mindestens 55 Jahre alt ist. Sie bieten nicht nur die entsprechenden Wohnungen und Häuser, sondern auch vielfältige Freizeitprogramme und medizinische Versorgung. Wer sich derartige Anlagen nicht leisten kann, kauft sich in so genannte »Mobile Home Retirement Villages« ein, in dicht gepackte Siedlungen mit containerartigen, voll möblierten Fertighäusern für Rentner.

Hilde und Günther sind seit sechs Jahren in Fort Myers. In einem hübschen Haus am See verbringen die beiden Deutschen die Wintermonate im Warmen. Nur zu Weihnachten sind sie noch mal kurz daheim. Ihren Florida-Traum erfüllten sich die beiden Frührentner spontan auf einer Amerika-Reise: »Vor sechs Jahren haben wir hier das Grundstück gekauft. Dann haben wir uns Musterhäuser angesehen und danach das Haus gebaut. Seitdem sind wir hier und verbringen den Winter im schönen, warmen Florida.«

Kein ganz billiges Vergnügen, denn neben der Grundsteuer von knapp 5.000 Dollar schlagen vor allem die laufenden Kosten zu Buche: Hausverwaltung, Sturm- und Wasserversicherung, der Gärtner, der Poolservice, die Autoversicherung und die Gebühr für die Community. »So kommt man schnell auf 15.000 bis 20.000 Dollar im Jahr«, erläutern die Zugvögel aus Germany. Aber das ist es ihnen wert. »Für viele in Deutschland sieht es bei uns vor der Türe aus wie im Paradies.«

Florida  Kino

So empfängt das Landmark at Merrick Park in Coral Gables seine Besucher mit einer eleganten Vorhalle mit Bar. Der über sieben Kinosäle verfügende Filmpalast, der im vergangenen Dezember in der beliebten Shoppingmall eröffnet wurde, ist die erste Filiale der Landmark-Kette in Florida. Zu den Markenzeichen zählen intime Vorführräume für weniger als 100 Leute, großzügige, vollelektronische Kinosessel, Holzböden und Dolby-7.1-Sorround-Sound. Karten für Erwachsene kosten zwischen 10,50 und 12,50 Dollar.

Die Kinokette iPic Theaters verspricht ihren Besuchern nichts weniger als die "ultimative Kinoerfahrung". In Florida gibt es bisher das iPic Mizner Park in Boca Raton und das iPic North Miami Beach; noch in diesem Jahr sollen weitere Filialen in Delray Beach und Sunrise folgen. Das Premium-Plus-Paket umfasst hier neben der Platzreservierung und der Bereitstellung von Kissen, Decken und Popcorn auch die Möglichkeit, durch das Drücken eines Knopfs am verstellbaren Ledersessel Speisen und Cocktails zu bestellen. Die Tickets für Erwachsene kosten zwischen 16 und 28 Dollar (für das Premium-Plus-Angebot).

Verstellbare Sessel, Dolby-Surround-Sound sowie ein Restaurant, dessen Speisen mit in die Kinosäle genommen werden können, bietet auch die Silverspot-Cinema-Kette, die bisher in Coconut Creek und Naples vertreten ist. Noch in diesem Juni soll nach Angaben des Sun Sentinel eine Filiale in der Downtown von Miami eröffnet werden, innerhalb der nächsten drei Jahre ist eine weitere in Greater Fort Lauderdale geplant. Eine Besonderheit des Silverspot Cinema sind die an Feiertagen angebotenen ganz speziellen Tagesmenüs. So gab es im vergangenen Jahr angesichts der Tatsache, dass die Filmfans Feiertage gern mit chinesischem Essen zelebrieren, ein chinesisch inspiriertes "Jüdisches Weihnachtsmenü". Die Kartenpreise liegen für Erwachsene zwischen 9,75 und 14,50 Dollar, ein Menü kostet etwa 25 Dollar.

Bisher vier Filialen unterhält die mexikanische Cinépolis-Kette in Florida: Cinépolis Deerfield Beach, Cinépolis Jupiter, Cinépolis Coconut Grove sowie Cinépolis Polk County im zentralfloridianischen Davenport, das als einziges der vier über einen IMAX-3D-Vorführsaal verfügt. Zum Service gehören hier die Platzreservierung und übergroße Schaukelsessel mit schwenkbaren Tischen für Sandwiches und Drinks, die im hauseigenen Restaurant erworben werden können. Zudem wird man von freundlichen Angestellten zu seinem Sitzplatz geleitet. Die Preise liegen in Abhängigkeit vom in Anspruch genommenen Serviceangebot sowie vom Kino und Wochentag zwischen 7 und 20,50 Dollar.

Eine ebenfalls in Mexiko beheimatete Kinokette ist Cinemex, die Ende 2016 ihre erste US-amerikanische Filiale unter dem Namen CMX im Brickell City Centre in Miami eröffnete. Nachdem die Gäste es sich auf den verstellbaren Kinosesseln gemütlich gemacht haben, können sie per App Speisen und Cocktails ordern, sofern sie sich nicht schon vorab in einer der beiden Bars mit Drinks und Snacks versorgt haben. Eine weitere CMX-Filiale soll laut Miami.com 2018 im Gulfstream Park in Hallandale eröffnet werden. Die Ticketpreise liegen hier zwischen 21 und 25 Dollar, Popcorn ist im Preis inbegriffen.

In den CinéBistro-Kinos können Pärchen in verstellbaren Sofas, sogenannten "loveseats", Platz nehmen und kuscheln oder sich mit einem Menü verwöhnen lassen. Nach dem Film kann man in einer Bar mit Loungebereich einen Drink genießen. Die Kartenpreise liegen zwischen 15 Dollar für Matinees und 18 Dollar für Vorstellungen ab 16 Uhr. 3D-Filme kosten 4 Dollar extra. Zu Nachmittags- und Abendvorstellungen besteht generell erst ab 21 Jahren Zutritt. CinéBistro unterhält bislang in Florida fünf Filialen: das CinéBistro at CityPlace Doral und das CinéBistro at Dolphin Mall in Miami, das CinéBistro Siesta Key in Sarasota, das CinéBistro at Hyde Park Village in Tampa sowie das CinéBistro at Grove 16 in Wesley Chapel nödrlich von Tampa.

 

Streik und neue Deutschland-Verbindungen

Passagiere der Air-France-Tochter Hop müssen Anfang Juli mit Problemen rechnen. Die Gewerkschaft SNPL hat die Piloten der Regionallinie vom 3. bis 8. Juli zum Streik aufgerufen. Sollte es zum Ausstand kommen, ist mit Flugausfällen und Verspätungen zu rechnen. Hop verbindet derzeit Düsseldorf mit Lyon und Nantes. Im Herbst kommen weitere Deutschland-Verbindungen hinzu. Vom 4. September an fliegt die Airline sechsmal pro Woche von Nürnberg nach Lyon. Zum 29. Oktober wird Hamburg ins Streckennetz aufgenommen. Jeden Montag, Mittwoch und Freitag geht es von der Hansestadt nach Nantes. Auch Düsseldorf erhält eine neue Verbindung. Vom 29. Oktober an fliegt Hop ebenfalls montags, mittwochs und freitags vom Niederrhein nach Bordeaux. Die neuen Flüge sind ab sofort buchbar.

LUFTHANSA ZIEHT FÜNF A380 AUS FRANKFURT AB
Paukenschlag in Frankfurt: Lufthansa will fünf ihrer 14 Großraumflieger vom Typ A380 nach München verlegen. Frankfurt sei der Airline als Drehkreuz zu teuer geworden, heißt es offiziell. In Wahrheit dürfte das Manöver der nächste Akt im Streit zwischen Deutschlands Nummer eins und der Fraport AG sein, die mit billigen Entgelten den Aufbau des Airports als Ryanair-Basis vorantreibt. Fest steht: Der Abzug solcher Kapazitäten wird dem Flughafenbetreiber richtig weh tun. In München dagegen wächst das Interkontinentalgeschäft der Lufthansa damit um 17 Prozent.  

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